Northland: Hokianga & Waipoua

Februar 10th, 2007

Freitag, 02.02.07
Wir haben uns im “Beach Road Cottage” eingemietet - wieder mit einem wahnsinns Blick aufs Wasser! Unglaublich! Kohukou ist sehr sehr klein und es gibt nicht wirklich ein Restaurant. Also besorgen wir uns am ersten Abend Essen für “zu Hause”, trinken leckeren Wein dazu und genießen die Aussicht. Besser geht´s nicht mehr! Toll!
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren wir am nächsten Morgen los, um die Gegend des “Hokianga Harbours” zu erkunden. Wir nehmen die Fähre nach Rawene und fahren Richtung Westen durch Opononi und Omapere.
Nachdem wir die Aussicht vom “Pakia Hill” auf das Meer, Sanddünen und den “Hokianga Harbour” genossen haben, geht es weiter in den Waipoua Forest. Hier sind die imposanten Überreste der Kauri Bäume zu bestaunen sind: z.B. die “Tane Mahuta”, “Der Herr des Waldes” mit 51,5 Meter Höhe und einem Stammumfang von 13,8 Metern. Wir wollen noch das Info Zentrum besuchen, doch das hat leider zu, da es im Wald brennt. Ein Camper hatte sich am Abend zuvor, mit einem offenen Feuer am Strand, ein paar Muscheln gekocht. Funken sind dabei auf den Busch übergesprungen und haben den Waldbrand entfacht. Dabei sind an die 20 Kiwis (die Vögel) verbrannt und ein relativ großes Stück Wald zerstört worden! Früher war der ganze Norden voll von Kauri Bäumen. Nach der fast vollständigen Rodung und Weiterverarbeitung zu Baumaterial und Export nach England, ist nicht mehr viel übrig geblieben.
Spätnachmittags fahren wir zurück nach Kohukohu, nochmal die Fähre über den “Hokianga Harbour” und dann noch auf ein Bierchen und Sonnenuntergang ins einzige Cafe im Ort. Schöner Tag und wir fühlen uns ganz und gar nicht mehr so tourimäßig wie die Tage zuvor.

Samstag, 03.02.07
Heute gehts wieder vorbei an Opononi und Omapere weiter Richtung Süden.
Wir kommen an diversen Kauri Shops vorbei wo man, für viel Geld, jegliche Holzprodukte, die aus Sumpf-Kauri gemacht worden sind, kaufen kann. Sumpf Kauri ist die weltweit wohl älteste zu verarbeitende Holzart. Dadurch, daß vor ca. 50.000 (!) Jahren Kauri Bäume im Sumpf untergegangen und bis heute konserviert worden sind, leben viele hier vom Handel mit dem Holz.
Als wir aus dem Waipoua Wald herauskommen, fahren wir durch endlose hügelige Landschaft. Irgendwie sieht das hier aus wie eine Mischung aus Voralpenland und Toskana. Nur die großen Farne lassen dann doch erkennen, daß man in Neuseeland ist. Auf unserem weiteren Weg fahren wir zum Mittagessen noch im “Funky Fish Restaurant” in Bayleys Beach vorbei. Danach spielen wir noch neun Löcher auf dem hiesigen Golfplatz. Ellen spielt respektable Bogeys und locht einen 13 Meter Putt! Platzreife in Deutschland sollte nun kein Thema mehr sein. ;-) Am späten Nachmittag fahren wir dann wieder zurück nach Auckland. Der Norden war super, hat unglaublich Spaß gemacht und wir hatten wahnsinnig tolles Sonnenschein-Wetter!

Dinner im “Beach Road Cottage” - Kohukohu
northhoki_tisch.jpg

Blick nach vorne raus
northhokviewcottage.jpg

ohne Worte ;-)
northwireless.jpg

Pier in Omapere
northhokihund.jpg

Blick vom Pakia Hill in die Hokianga Bucht
northhokomaview1.jpg

…und auf die Tasman See
northhokomaview2.jpg

Tane Mahuta - ältester Kauri Baum
northwaiptanemahuta.jpg

Geschlossen wegen Waldbrand
northwaipvisitor.jpg

Löscharbeiten per Helikopter
northwaipfireheli.jpg

das geschäftige Zentrum von Kohukohu ;-)
northhoktown.jpg

Sonnenuntergang über “Hokianga Harbour”
northhoksunset.jpg


One Response to “Northland: Hokianga & Waipoua”

  1. 1 Andy P
    Februar 10th, 2007 at 12:39 am

    It all looks so lovely! It makes me feel a bit homesick for down-under!

    A
    x

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.